Qualitaetsmanagement

27.11.2007

Gut, dass es das Internet gibt

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:21

Wie kommt man nachts um 2 Uhr vom Flughafen in die Innenstadt von Istanbul?

Diese Frage konnten mehrere Reisebüros in München nicht beantworten bzw. sie sagten lapidar: „Nehmen Sie doch ein Taxi“.  Hier der Tipp aus dem Internet: „Nehmen Sie doch  Agne Tours“.

Getestet und für  gut und zuverlässig befunden von  www.qm-germany.de

und für den, der es eilig hat: www.agne.com.tr

 K. Jamin

10.11.2007

Odessa ist eine Reise wert

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 19:02

Seminar zum Thema „Tourismusentwicklung und Qualität“ an der Odessa State Economic University

von Klaus Jamin (www.qm-germany.de)

 

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von links nach rechts  Klaus Jamin, Seminardurchführung, der Rektor der Universität Michael I. Zyverjakov und George Shubartovskiy, Vice Rektor

 

„Gelegen am Schwarzen Meer, umgeben von goldenen Stränden, berührt von südlicher Sonne, das ist Odessa, die Perle der Ukraine und eine der schönsten Städte der Welt.“ So beginnt die Broschüre der staatlichen wirtschaftlichen Universität der Stadt Odessa.  Fast 100 Studentinnen und Studenten der höheren Semester waren eingeladen, am Seminar zum oben genannten Thema teilzunehmen. Bei der Befragung der Teilnehmer über den Tourismus war der Stolz über die Potemkin Treppe, das schöne Opernhaus und Herzog von Richelieu, der als Gouverneur von 1803 - 1814 regierte unüberhörbar.

„An ihn erinnert seit 1828 eine Bronzestatue, geschaffen von Ivan Martos. Er war vor der Französischen Revolution geflohen und diente in der Armee Katharina der Großen gegen die Türken. Ihm verdankt die Stadt die Anlagen und die Infrastruktur. Auf ihn gehen die langen unterirdischen Gänge, die Katakomben, zurück. Die tragenden Wände vieler Häuser bestehen aus Kalkstein, der in den Steinbrüchen unterhalb der Stadt herausgebrochen wurde. Das Wohnhaus des Gouverneurs wurde mit einem kilometerlangen unterirdischen Gang verbunden; einerseits mit seinem Arbeitssitz, andererseits als Fluchtweg zum Meer“. (Vgl.: Wikipedia).

Schaut man sich die Stadt näher an, so fehlt es beispielsweise an der Infrastruktur in und außerhalb der Stadt, jedoch auch an genügend preisgünstige Hotels für europäische Touristen.  Das Sterne-System, strenger ausgelegt als das in Deutschland übliche Klassifizierungs-System, wird jedoch relativ locker gehandhabt und ist auf die mit Mentalität der lokalen Bevölkerung abgestimmt.

Ein Qualitätsmanagement, so wurde in dem Seminar deutlich, ist ebenfalls nach Ukrainischem Muster vorhanden (90% entsprechende den ISO Normen 9000:2000) aber auch hier gibt es natürlich Auslegungs-Spielräume, die gern von den Hotels genutzt werden.
Trotz einiger sehr guter Ansätze in der Nähe der sauberen Strände, eine ägyptische Gastronomieanlage kann wegen Verfalls leider nur von außen besichtigt werden, ist der Wille der jungen Studenten ungebrochen, die Zukunft des Tourismus in dieser Region neu zu gestalten. So beklagte man sich ganz offen über die Eigentümer der Hotels, die wenig investieren, hohe Preise nehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weder gebührend schulen noch ausreichend bezahlen.

 

100_1974.JPGEin kleiner Teil der StudentInnen

 Insgesamt kann als Resultat der Seminare gesagt werden, dass der Wille zum Anschluss an westliche Standards sehr deutlich ist, dass auch die Behörden verständlicherweise an mehr Touristen Interesse haben. Vielleicht sollten Sie nicht überwiegend aus dem osteuropäischen Raum, sondern mehr aus dem besser zahlenden Westen kommen.  Die bisher kommenden westlichen Schiffsreisenden, die mit den großen Kreuzfahrtschiffen im gut ausgebauten Hafen landen, bringen dieser Region der Ukraine kaum etwas. Die Gäste schlafen und essen auf dem Schiff, schauen sich die wichtigsten  Sehenswürdigkeiten an und verschwinden nach kurzer Zeit wieder um andere Ziele anzufahren.

Ganz reiche Investoren planen sogar einen Wasserpark mit Rutschen wie Wet ‘n Wild  in Orlando südlich von Odessa aufzubauen. Ob dadurch die Zahl der bisher circa eine Million Touristen, die jedes Jahr in die Region kommen, erhöht werden kann steht allerdings bei den geplanten Eintrittspreisen in den Sternen.

 

 

6.11.2007

Qualitätsmanagement im Bayerischen Haus in Odessa

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 19:07

von Klaus Jamin

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Das Bayerische Haus wurde in Odessa im Jahre 1993 gegründet und zwar als deutsches Kultur- und Begegnungszentrum, um die Kultur und Sprache der deutschen Minderheit zu pflegen und weiterzuentwickeln.
Schon bald stellte man jedoch fest, dass nicht nur Bedarf besteht, die deutsche Sprache zu erlernen, die deutsche Kultur zu pflegen und zu erhalten, sondern dass auch deutsches betriebswirtschaftliches Know-how auf großes Interesse bei der Bevölkerung stößt.

Aus diesem Grunde wurde im Jahre 1998 Ukrainisch-Bayerische Managementtrainigszentrum gegründet. Ziel war die Unterstützung des Transformationsprozesses von der Plan- zur Marktwirtschaft durch Wissenstransfer bzw. Weiterbildung ukrainischer Unternehmer und Führungskräfte. Aber es ging auch um die Förderung von Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen und ukrainischen Unternehmen.

Im Rahmen der Zielsetzung “Hilfe zur Selbsthilfe” betreibt das Bayerische Haus seit 2000 ein Zentrum für Sozialarbeit. Mit dem Zentrum soll dort  schnell und unbürokratisch  nach dem Subsidiaritätsgesetz geholfen werden, wo es die soziale Situation und die Rahmenbedingungen erfordern. Zahlreiche Einzelprojekte zur sozialen und medizinischen Unterstützung der Bedürftigen sowie zur HIV- und AIDS-Prävention leisten einenwertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Region Odessa.

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Einen Überblick über die Themen, mit denen sich das Managementtrainigszentrum beschäftigt, gibt die folgende Darstellung der verschiedenen Bereiche die, sobald sie blau hinterlegt sind, angeklickt werden können.

Vom 31. Oktober bis zum 4.11.2007 fand im bayerischen Haus eine ganz besondere Schulung zum Thema Qualitätsmanagement statt. Der IQM e. V. (www.qm-germany.de), eine Gründung von Professoren der Hochschule München, führte ein Seminar für die Tourismusindustrie durch. Das Ziel war es, Manager darüber zu informieren, wie wichtig ein Qualitätsmanagement nach internationalem Standard (ISO 9000: 2000) heute für ein Land ist, dass Touristen dringend benötigt. Da hilft es eben nicht Werbung mit der Potemkintreppe zu machen, sondern z. B. die Qualität in den Hotels muss stimmen. Außerdem muss die Qualität an europäische Maßstäbe angepasst werden, sonst bleiben die Touristen, die überwiegend mit Kreuzfahrtschiffen ankommen nur ein paar Stunden und verlassen das Land ohne die wirklichen kulturellen Schätze kennen gelernt zu haben.

Das Seminar-Programm umfasste eine Einführung in das deutsche Klassifizierungs-System, zeigte den Vergleich der Sternevergabe nach deutschem und ukrainischem Verfahren beinhaltete eine Einführung in das internationale Qualitätsmanagementsystem.

Wie wir wissen ist jedes Qualitätempfinden subjektiv. Nur der Kunde entscheidet, ob er mit der Qualität zufrieden ist oder nicht. Das wurde durch Analysen und Befragungen von Touristen nur allzu deutlich.

Manager und hohe Verwaltungsbeamte aus der Tourismusbranche waren übereinstimmend der Meinung, dass in der Region Odessa noch viel Nachholbedarf besteht. Aus diesem Grunde wurde vereinbart, das Thema Qualitätsmanagement in zukünftigen Veranstaltungen und Kooperationen zu vertiefen.

Der Berater des Bayerischen Hauses, Herr Karl Walter, jedenfalls ist zuversichtlich dass ein Sinneswandel in der Zukunft auch einen Wandel im Qualitätsbereich mit sich bringt.

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