Betrug durch angebliche Mobilienkäufer in Spanien. Auch Marriott Timeshare Besitzer sind betroffen

Wer Immobilien in Spanien hat und aufgrund der Euro Krise in Schwierigkeiten kommen ist, versucht diese möglichst gut zu verkaufen. Da kommt ein direktes Angebot einer Immobilienfirma aus Madrid gerade recht, vor allen Dingen, wenn bereits ein potenzieller Käufer in Aussicht gestellt wird.
Dass Betrüger im Immobilienbereich unterwegs sind ist allen bekannt, das gilt nicht nur für Spanien, sondern selbstverständlich auch für Deutschland. Dass aber Timeshare Immobilien betroffen sind ist für viele Besitzer von Teileigentum neu und deshalb ungewöhnlich, weil die Adressen der Eigentümer nicht ohne weiteres zu bekommen sind.
Der Anruf von Herrn Immobilienkaufmann Fischer war daher für einige deutsche Eigentümer eine freudige Botschaft, denn er bot an, sämtliche Transaktionen und den gesamten Papierkrieg vollständig zu übernehmen. Das Geld würde vom Käufer auf ein Sperrkonto übertragen werden, es seien nur einige Formalitäten zu erledigen.
Und damit ging es los. Zuerst waren die Gebühren für die Umschreibung gering. Hier eine Ökogebühr, dort eine Sondergebühr, hier musste ein Amt noch bezahlt werden weil die Gesetze sich geändert hätten. Wer blickt da schon durch. Die auf den Betrug hineingefallenen, hoffnungsvollen Verkäufer jedenfalls nicht. Schließlich fielen bei einigen „Verkäufern“ Gebühren in der Höhe von ca. 5.000 € an und manch ein Käufer bekam kalte Füße, prüfte nach und stellte fest, dass er auf einen bekannten Betrüger hineingefallen war und außerdem Marriott Timeshare Immobilien zu Schleuderpreisen angeboten wurden. Jetzt war es natürlich zu spät. Wen soll man informieren, etwa die deutsche Polizei oder in Ermangelung der Kenntnisse der spanischen Sprache trotzdem die spanische Polizei und wo? Eines ist jedenfalls sehr wahrscheinlich, bei dem Marriott Timeshare Betrugsversuch geht ein auf Mallorca lebender Detektiv davon aus, dass frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Adressen gesammelt und weitergegebenen haben. ABER: Es trifft ja sowieso nur die Reichen, die statt mit dem Geld etwas Gutes zu tun sich überall auf der Welt Immobilien kaufen. Selber schuld.

Schreibe einen Kommentar