Qualitaetsmanagement

25.9.2011

Köstlich essen für Leber & Galle

Abgelegt unter: Bücher, Arztpraxen — admin @ 17:22

Die Autoren des Buches, Müller, S. D. und Weißenberger. C., sind zwar keine Ärzte, aber die Vorschläge sind einleuchtend.  Es handelt sich bei dem Werk und ein Kochbuch auf hohem Niveau mit hohem Anspruch auf die Gesundheit. Gut zu lesen  und  gut verständlich. Die Autoren schreiben selbst sinngemäß dazu: Auf den köstlichen Sonntagsbraten, die knusprige Pizza oder den verführerischen Kuchen verzichten? Überhaupt nicht nötig! Bei Erkrankungen an Leber oder Galle helfen schon ein paar einfache Regeln beim Essen und Trinken. Wie Sie diese mühelos umsetzen zeigt ihnen dieses Koch- und Backbuch:

Von der schnellen Kleinigkeit für zwischendurch bis hin zu tollen Verwöhngerichten, Kuchen und Gebäck - diese Rezepte schmecken auch der Familie und den Gästen. Natürlich findet man bei allen Rezepten die Eiweißangaben und andere wichtige Nährwerte sowie Zubereitungszeiten - so klappt das Kochen auch im stressigen Alltag.

leber-galle.jpgMit der richtigen Zubereitung und den passenden Zutaten wird das Essen bekömmlich - so wird das Kochen kinderleicht. Hier finden die Leser die wichtigsten Informationen über die einzelnen Erkrankungen und erfahren, worauf es beim Essen und Trinken jeweils ankommt. In der übersichtlichen Eiweiß-Austauschtabelle findet der Leser sofort die für ihn passenden Lebensmittel.

K. Jamin

1.8.2008

Bestehen eines Audits ist nur bei gutem Qualitätsmanagement gewährleistet

Abgelegt unter: Arztpraxen — admin @ 20:48

Viele Auditoren verstehen unter Audit eine Prüfung, so wie sie bei einer Prüfung der Verkehrssicherheit eines Autos mit einer Checkliste durchgeführt wird. Audit kommt aber von Hören und bedeutet, dass man sich etwas anhört. Dass man mit einer Checkliste einen Arzt nicht prüfen sollte, der jahrelang studiert hat und sein Handwerk versteht, ist klar. Ein Audit ist heute ein Fachgespräch zwischen einem Qualitätsfachmann und der oder dem Qualitätsbeauftragten eines Unternehmens (hier einer Praxis). Es soll zeigen, ob ein Qualitätsmanagement auch eingeführt ist und ob es vorgelebt wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Management-System, nicht auf Behandlung von Patienten, denn diese kennt der Arzt besser als jeder Auditor.peters-dr.JPG

Das Streben nach ständiger Verbesserung der Qualität hat in der Medizin eine lange Tradition. In vielen Fällen ist dieses Streben aber unkoordiniert, auf einzelne Bereiche konzentriert und wenig systematisch umgesetzt worden. Erst in den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Qualität sehr umfassend gesehen werden muss und Qualitätsverbesserung durch umfassendes Qualitätsmanagement (QM) besser und nachhaltiger erreicht werden kann.

Die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in Arztpraxen stößt daher zunehmend auf Interesse.

 Die Auditoren Prof. Dr. Jamin und die Beraterin Dipl. BW. Julia Pagel vom IQM e. V. kamen zum Audit in die Zahnarztpraxis von Frau Dr. Mia  Peters am 01. 8. 2008 nach Unterföhring bei München.   

Die Auditoren sind an der Fachhochschule München tätig und können daher ihre Dienste wissenschaftlich fundiert anbieten. (www.qm-germany.de)

Basis des Qualitätsmanagements bildet ein Handbuch, in dem die wesentlichen Arbeitsabläufe der Praxis protokolliert sind. Die Einleitung des Handbuchs  zeigt, was mit einem Qualitätsmanagement erreicht werden soll.  „Nicht die Erreichung eines Zertifikats ist wichtig, sondern die Qualität der Arbeit und die Zufriedenheit der Patienten steht im Vordergrund.“ 

Die Praxisleitung und alle MitarbeiterInnen haben sich nämlich dazu verpflichtet, die Inhalte und Abläufe dieses Qualitätsmanagementhandbuches umzusetzen, einzuhalten und zu verbessern.

Hierin besteht der wahre Sinn eines Qualitätsmanagements.  Die Absicht zur kontinuierlichen Verbesserung und Weiterentwicklung des QM–Systems steht im Vordergrund und Befragungen der Patienten aber auch Mitarbeiterbefragungen sind Pflicht.
Eine Pflicht zur Zertifizierung von Arztpraxen gibt es nicht. Die Überprüfung der Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems obliegt den „QM-Kommissionen“ der kassenärztlichen Vereinigungen. Es ist geplant, dass diese die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems stichprobenartig bei 2,5 % aller Niederlassungen überprüft.
Das Qualitäts-Handbuch für die Praxis von Frau Dr. Mia Peters ist ein guter Beweis dafür, dass mit einem gewissen Aufwand auch ein hervorragendes Ergebnis zustande kommt.

1.2.2008

Praxis Dr. Uhl hat das Audit zum Qualitäts-Management bestanden

Abgelegt unter: Arztpraxen — admin @ 10:22

Audit kommt von Hören und bedeutet, dass man sich etwas anhört. Viele Auditoren ver­ste­hen darunter eine Prüfung, so wie sie bei einer Prüfung der Verkehrssicherheit eines Autos durch­­geführt wird. Die Auditoren des IQM gehen hier einen anderen Weg und verstehen das  Audit als Fachgespräch zwischen einem Qualitätsfachmann und dem Qualitätsbeauftragten eines Unternehmens (hier einer Pra­xis), das zeigen soll, ob ein Qualitätsmanagement auch eingeführt ist und ob es vorgelebt wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Management-System, nicht auf der Art der Be­hand­lung, denn diese kennt der Arzt besser als jeder Auditor.

Das Streben nach ständiger Verbesserung der Qualität hat in der Medizin eine lange Tra­di­tion. In vielen Fällen ist dieses Streben aber unkoordiniert, auf einzelne Bereiche konzentriert und wenig systematisch umgesetzt worden. Erst in den letzten Jahren hat sich die Er­kennt­nis durchgesetzt, dass Qualität sehr umfassend gesehen werden muss und Qua­li­täts­ver­bes­se­rung durch umfassendes Qualitätsmanagement (QM) besser und nachhaltiger erreicht wer­den kann. Die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in Arztpraxen stößt  daher zunehmend auf Interesse.

Als Auditor kam der 1. Vorstand des IQM e.V., Prof. Dr. Jamin am 30.1.2008 nach Gau­ting. Eben­falls anwesend war der Lehrbeauftragte der Hochschule München, Herr Nowak, der die Ein­führung des Qualitätsmanagementsystems in der Praxis betreut hat. Auditoren und Be­treu­er des IQM e.V. arbeiten stets als Team, das auf Dienstleister und Arztpraxen spe­zia­li­siert ist. Alle Mitglieder der IQM-Teams sind an der Fachhochschule München tätig und können daher ihre Dienste wis­­senschaftlich fundiert anbieten.
Basis des Qualitätsmanagements bildet ein Handbuch, in dem die wesentlichen Arbeits­ab­läu­fe der Praxis dokumentiert sind. Schon die Einleitung in das Handbuch ist lesenswert, denn sie zeigt, was mit einem Qualitätsmanagement erreicht werden soll. „Nicht die Er­rei­chung eines Zertifikats ist wichtig, sondern die Qualität der Arbeit und die Zufriedenheit der Pa­tien­ten stehen im Vordergrund.“  

dr-uhl-zertifizierung-am-3012008-2.JPGDie Praxisleitung und alle MitarbeiterInnen haben sich nämlich dazu verpflichtet, die Inhalte und Abläufe dieses Qualitätsmanagementhandbuches umzusetzen, einzuhalten und zu ver­bes­sern.

Hierin besteht der wahre Sinn eines Qualitätsmanagements.  Die Absicht zur kontinuierlichen Ver­besserung und Weiterentwicklung des QM–Systems steht im Vordergrund und Be­fra­gun­gen der Patienten aber auch Mitarbeiterbefragungen sind Pflicht.

 Eine Pflicht zur Zertifizierung von Arztpraxen gibt es nicht. Die Überprüfung der Wirk­sam­keit des Qualitätsmanagementsystems obliegt den „QM-Kommissionen“ der kassen­ärzt­li­chen Vereinigungen. Es ist geplant, dass diese die Einführung eines Qualitäts­management­systems stichprobenartig bei 2,5 % aller Niederlassungen überprüft.

Das Qualitäts-Handbuch von Dr. Uhl ist ein guter Beweis dafür, dass mit vertretbarem Auf­wand auch ein hervorragendes Ergebnis zustande kommt.

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