Archiv der Kategorie: Hotel und Gastronomie

In Neumarkt befindet sich das Qualitätshotel Berghotel Sammüller

Als Preisträger der höchsten europäischen Auszeichnung für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit (EMAS) und Zertifizierung durch das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung ökologisch erzeugter Lebensmittel, hat das Berghotel  Sammüller  nun auch das international gültige Zertifikat zu Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008 erhalten.

Sammueller2Dieses Zertifikat ergänzt die oben beschriebenen Preise und Zertifizierungen durch den Beweis, dass im Hotel auch Managementqualität gelebt wird. Zuständig für diese Zertifizierung war der IQM e.V. München, der sich auf die Zertifizierung von Dienstleistern spezialisiert hat.  Schwerpunkt der Überprüfungen ist die Zufriedenheit der Gäste und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein weiterer Prüfbereich ist die Gestaltung der Managementprozesse und der Abläufe im Unternehmen, um einige Beispiele zu nennen.

Das Berghotel Sammüller hat dieses internationale Zertifikat zum zweiten Mal, nach einer ganztägigen Prüfung, ohne Probleme erhalten und gehört damit zu den wenigen Hotels in Deutschland, die sich dieser umfangreichen Prüfung unterzogen haben.

Wer Golf spielt, möchte auch gut essen

Es sind nur circa 10 km von den schönen Golfplätzen in Uttlau oder Brunnwies, 25 von Bad Griesbach. Aber es ist interessant, statt immer im Hotel zu bleiben, einen Ausflug in die Umgebung zu machen.  Da bietet  sich beispielsweise das Gasthaus Göttlinger in Ruhstorf an, nicht nur weil die Chefin einen interessanten Werdegang hat, sondern weil auch das Essen hervorragend ist. Aber warum ist das gerade so interessant? Weil die Chefin zwei Jahre im Tantris (2 Sterne – Guide Michelin)  in München ausgebildet wurde, kennt sie den Anspruch einer gehobenen Gesellschaft und hat ihn perfekt mit dem Geschmack der ländlich, sportlichen Umgebung zu verbunden.

Seit Juni 2011 ist sie im elterlichen Betrieb tätig und hat später das Gasthaus von ihrem Vater übernommen, es renoviert und modernisiert.

Zusammen mit einem italienischen Koch wird hier versucht, nicht nur auf die Gasträume bezogen, sondern auch bei den Speisen, das traditionelle mit dem Modernen zu verbinden.

Wir haben das Restaurant mit einem Team von 10 Golfern getestet und wir sind zu der Note 1,7 gekommen. Das ist ein hervorragendes Ergebnis.

Alles wird selbst zubereitet. Gekauft werden vorwiegend regionale Produkte, die sich jahreszeitlich in der Speisekarte widerspiegeln.

 Das Restaurant beziehungsweise der Gasthof ist somit empfehlenswert.

Hygiene im Restaurant

Hygiene im Restaurant

Endlich ist es so weit. Die Bürger können ab sofort bei den Gesundheitsbehörden erfragen, ob die Hygiene in ihrem Restaurant in Ordnung ist oder nicht. Wie schreibt das Gesundheitsamt? http://www.gesundheitsamt.de.

„Persönliche Hygiene, sauberes Zubehör, einwandfreie Kücheneinrichtungen ebenso wie hygienisches Bearbeiten von Lebensmitteln verhindern lebensmittelbedingte Erkrankungen („Lebensmittelvergiftungen“)

(1) Personen dürfen gewerbsmäßig die in § 42 Abs. 1 bezeichneten Tätigkeiten erstmalig nur dann ausüben und mit diesen Tätigkeiten erstmalig nur dann beschäftigt werden, wenn durch eine nicht mehr als drei Monate alte Bescheinigung des Gesundheitsamtes oder eines vom Gesundheitsamt beauftragten Arztes nachgewiesen ist, dass sie über die in § 42 Abs.1 genannten Tätigkeitsverbote und über die Verpflichtungen nach §43 Abs. 2, 4 und 5 in mündlicher und schriftlicher Form vom Gesundheitsamt oder von einem durch das Gesundheitsamt beauftragten Arzt belehrt wurden und nach der Belehrung im Sinne der Nummer 1 schriftlich erklärt haben, dass ihnen keine Tatsachen für ein Tätigkeitsverbot bei ihnen bekannt sind.

Gastronomen protestieren, aber nicht alle sind gegen das „Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformationen“. Denn beispielsweise Fast-Food-Ketten haben schon immer nach strengsten Regeln gearbeitet und wurden auch besonders intensiv beobachtet. Dass die Bürger nun endlich besser informiert werden, ist auch auf die zurückliegenden Lebensmittelskandale in verschiedensten Bereichen zurückzuführen. Dass diese Skandale gar nicht aus der Gastronomie kommen ist zwar gut so, aber man kann mit einem Gesetz auch schlecht eine Gruppe von Unternehmen der Ernährungsbranche benachteiligen beziehungsweise bevorzugen. „Müller“ kann eben überall sein und Gammelfleisch ebenfalls.

Ob dieses neue Gesetz der Industrie wirklich schadet sei dahingestellt dem Verbraucher hilft es in jedem Falle. Wichtig für alle Beteiligten wäre, dass die Informationen sehr aktuell gehalten werden, sonst werden ordentliche Betriebe diskriminiert und mangelhafte Betriebe nicht erwähnt. Die Kriterien müssen klar für Laien erkennbar sein und objektiv gehalten werden.

Es kann nicht sein, dass für jede Gaststätte sterile Reinraum-Bedingungen wie im OP-Saal geschaffen werden müssen. 

Klaus Jamin, Claus Nowak, Institut für Qualitätsmanagement (www.qm-germany.de)

Qualitätsmanagement im Leisure Lodge Resort erneuert

Zum zweiten Mal hat das Team des IQM e.V. (www.qm-germany.de) die Leisure Lodge (www.leisurelodgeresort.com) in Kenya besucht, um das bestehende Qualitätsmanagement zu überprüfen und eine Rezertifizierung durchzuführen. Schon Monate vorher war der Fachmann Volker Hasse (v.hasse@gmx.de) nach Kenya gereist, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels auf die anstehende Überprüfung des Qualitätsmanagements vorzubereiten.  Es hat sich in den letzten Jahren herumgesprochen, dass die Vergabe von Sternen nichts mit den wirklichen Abläufen im Hotel zu tun hat und außerdem die in vielen Ländern unterschiedlichen Methoden zur Vergabe der Sterne  zur Verunsicherung der Gäste führt. Die Regierung in Kenya legt außerdem besonderen Wert auf die QM – Zertifizierung aller wichtigen Wirtschaftszweige.

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Hier hilft nur das international genormte Qualitätsmanagement, das nicht nur die sachlichen Inhalte sondern auch in die Prozesse im Hotel überprüft und so zur Verbesserung führt. Nur wenige Hotels in Kenya haben sich der Mühe unterzogen, ein Qualitätsmanagement einzuführen. Das liegt einerseits am Verständnis der Gäste („das bringt doch in Afrika nichts“ oder „Qualitätsmanagement ist doch nur technisch orientiert“) andererseits geht es jedoch auch an dem enormen Aufwand der nötig ist, um sämtliche wichtigen Arbeitsprozesse und Vorgänge in einem Hotel in einem Handbuch zusammenzufassen.

Die  Leisure Lodge hat sich diese Mühe zum zweiten Mal gemacht, denn bereits nach der ersten Zertifizierung war klar, das ein fertiges Handbuch mit klar beschriebenen Aufgaben und Prozessen eine große Hilfe für das Management eines Hotels sein kann. Aber es gab ja auch Verbesserungsvorschläge des Auditoren Teams. Wichtig ist auch, dass ein gutes Qualitätsmanagement die Vorstufe für das internationale Ökomanagement nach ISO 14.000 sein kann.

Selbst in Deutschland, im Gegensatz zu asiatischen Hotels, fehlt noch das Verständnis für die Erfassung von klar strukturierten Arbeitsabläufen im Mittelstand. Während große Hotels und Hotelketten behaupten, sie bräuchten einen Qualitätsmanagement deshalb nicht weil sie alle Tätigkeiten klar erfasst hätten, das muss allerdings angezweifelt werden, ist das Qualitätsmanagement für kleine und mittelgroße Unternehmen, besonders aber für den Dienstleistungsbereich, oft lebensnotwendig. Gerade der permanente Wechsel in dieser Industrie bedeutet immer wieder neue Schulung und Einführung der neu eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Aufwand kann beispielsweise durch ein solides Qualitätsmanagement reduziert werden.

Es ist den beiden Managern  John Mutua und John Shabaan (Qualitätsbeauftragter) ist ein persönliches Anliegen gewesen, das Management Re-Audit auch gut zu bestehen. Der Druck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war zwar zu Beginn der Hauptsaison gross, zum Glück konnte jedoch das Schreiben des Handbuches durch der Mitarbeiter des IQM e.V.,  Tonio Knies, tatkräftig unterstützt werden.

Welchen Nutzen zieht ein Hotelbetrieb aus einer Zertifizierung?
Eine von Professor Jamin (Hochschule München) geleitete Befragung von 28 Hotels in Deutschland zeigte nach der Einführung eines Qualitätsmanagements folgende Ergebnisse.

Bewertungskriterien

Angabe in %

Klare Aufgabenverteilung

93.8

Kontinuierliche Verbesserung

78.1

Reduzierung von Fehlerkosten

75.0

Bessere Kommunikation im Hotel    

75.0

Bessere Arbeitssystematik

71.9

Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeiter

69.2

Vermeidung von Wiederholungsfehlern

68.8

Ausrichtung auf die Ziele

65.6

Transparenz der Strukturen

60.0

Diese Auswirkungen hat das Management der Leisue Lodge  klar und deutlich erkannt – von Kosteneinsparungen ganz zu schweigen.

Kooperation von Edelweiß & Berge und IQM. e.V.

München, 18. Mai 2011.

Nachhaltigkeit und internationale Qualitätsnormen verbinden sich

Seit die „International Organisation for Standardisation“ ihre Arbeit Mitte der 50er Jahre aufgenommen hat, steht das Kürzel ISO für Industriestandards und Normierung. Mittlerweile sind über 160 Länder in der ISO vertreten. Eine der bekanntesten Normen aus dem Bereich der Verfahrensstandards, z.B. für Qualitätsmanagement ist die ISO 9000. Ein Großteil des „Made in Germany“ Images geht auf das einhalten dieser hohen, standardisierten Qualität zurück.

Kooperation schafft Mehrwehrt für Tourismus, Gast und Umwelt

Prof. Dr. Klaus Jamin, das IQM mit Herrn Claus Nowak und Edelweiß & Berge gehen eine Kooperation zur Verknüpfung von integrierten Qualitätsmanagementsystemen und Nachhaltigkeit in der Hotellerie ein. Auf einzigartige Weise wird das von Edelweiß & Berge entwickelte Zertifizierungsmodell zur nachhaltigen Führung von Spa- und Wellnessbetrieben mit den international anerkannten ISO 9001:2008 und ISO 14001 Zertifikaten verknüpft. „Ziel der Kooperation ist es, eine Ergänzung zu bestehenden Zertifizierungen für die gehobene Hotellerie anzubieten. Nachhaltigkeit und Qualität lassen sich so in etablierte Zertifizierungen integrieren“, so Thomas Jäger, der schon für den Deutschen Wellness Verband e.V. in enger Abstimmung mit dessen Vorstand den Green Spa Kodex entwickelt hat.

Verbraucher fordern Transparenz und Verlässlichkeit

Diversität ist in vielen Bereichen wünschenswert, im Bereich der Zertifizierungen fragt der Verbraucher jedoch zu Recht nach klaren, einfachen Strukturen sowie Verlässlichkeit und Transparenz. Die Vielzahl der bereits bestehenden nationalen und internationalen Güte-siegeln, Logos und Markierungen, die auf den Konsumenten einwirken, ist für diesen nicht mehr überschaubar. Aus diesem Grund bietet das renommierte Beratungshaus Edelweiß & Berge in Zusammenarbeit mit dem IQM e. V. an, bestehende Zertifizierungen um die Themen Nachhaltigkeit und Qualität zu erweitern. „Im ersten Schritt erweitern wir die Qualitäts-riterien von bestehenden Zertifizierungen um das Thema Nachhaltigkeit, welche sich nach unserem Verständnis nicht ausschließlich auf den Kreislauf von Ressourcen beschränken darf, sondern auch Aspekte der Betriebsführung, Kommunikation und CSR-Berichterstattung berücksichtigen muss. Im zweiten Schritt ergänzen wir sie um ein integrales, institu-tionalisiertes Qualitätsmanagement“, so Kathrin Keßler, Geschäftsführerin von Edelweiß & Berge.

Ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Ergänzung der Positionierung mit dem Thema Nachhaltigkeit liefert der Deutsche Wellness Verband e.V. Mit dem Starten der Initiative Green Spa im Frühjahr 2010, der Entwicklung des Green Spa Kodex und der Verleihung des Green Spa Award wurde die starke Marke mit einem positiven Image aufgeladen. Insbesondere für Hotelkooperationen bietet eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Ergänzung bestehender Qualitätskriterien den Vorteil, dass die Stärke der eigenen Marke im Vergleich zum Wettbewerb auf der einen, und in der Wahrnehmung der Gäste auf der anderen Seite ausgebaut werden kann. Die Kombination mit einem weltweit anerkannten ISO-Zertifikat stärkt zudem das Vertrauen ausländischer und im speziellen deutscher Touristen. Die Aufwertung einer etablierten Marke schafft dem Ver-braucher die von ihm geforderte Transparenz, da ein zusätzliches Gütesiegel überflüssig ist. Die Zukunftsfähigkeit in der gehobenen Spa- und Wellnesshotellerie liegt eindeutig in einer durch Nachhaltigkeit und Gesundheitsorientierung geschärften Positionierung.

ISO Norm steht international für Qualität

Gerade für Gäste aus dem asiatischen und amerikanischen Raum steht die ISO Norm für Qualität und Verlässlichkeit. Prof. Dr. Jamin weiß von einem Haus zu berichten, dass nach der Einführung eines integrierten Qualitätsmanagements mit ISO Zertifizierung von einem Halbjahresbetrieb zu einen ganzjährigen Hotelbetrieb ausbauen konnte. Dies war insbesondere durch die internationalen Gäste möglich. Für deutsche Touristen im Ausland bürgt ein ISO zertifiziertes Hotel für Qualität und gibt dem Gast eine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Da verwundert es nicht, dass Prof. Dr. Jamin und das IQM e.V.weltweit in vielen  Ländern Hotels zertifiziert haben. Sogar ein Wiesn-Zelt auf dem Münchner Oktoberfest wurde bereits zertifiziert.

Nutzen für den Betreiber von Hotel-, Spa und Wellnessbetrieben

Gerade die viel umworbene LOHAS Zielgruppe, die finanziell unabhängig ist und einen gesunden und ökologisch orientierten Lebensstil pflegt, möchte auch im Urlaub nach diesen Maßstäben genießen. Die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb hat zwei konkrete Wirkungen. Erstens lassen sich erhebliche Einsparungen im Verbrauch, z. B. bei Beleuchtungs- oder Kälte- und Klimatechnikanlagen, realisieren und dadurch ein erhebliches Kostenpotential heben. Zweitens wird das Profil des Betriebs durch sein ökologisches und regional-authentisches Verhalten nachhaltig geschärft und für die Kunden greifbar. Führt man darüber hinaus ein standardisiertes Qualitätsmanagement ein, erreicht man eine höhere Prozessqualität, d. h. reibungslosere betriebliche Prozesse und weniger ungewollte Mitarbeiter-fluktuation. Kurz gesagt, wer seinen Betrieb auf Nachhaltigkeit ausrichtet, spart Geld und erreicht mehr Gäste mit leistungsbereiteren Mitarbeitern.

In  Zusammenarbeit mit Professoren, Lehrbeauftragten,  erfahrenen Beratern und Studierenden können bewährt kostengünstig und effizient Qualitätsmanagementprojekte  (Beratung, Handbucherstellung und Zertifizierung)
in jeder Größenordnung erfolgreich zur Zufriedenheit unserer Kunden und Ihrer Kunden umgesetzt werden.

Zu den Kooperierenden:

Prof. Dr. Klaus Jamin, von der Hochschule München, die Europas anerkanntesten Lehrstuhl für Tourismus unterhält ist Spezialist für Touristik- und Hotelmanagement, Qualitätssicherung, Sozialverträglichkeit und Umweltfragen im Tourismus.

IQM, Verein für Organisationsberatung, Prozessberatung und Zertifizierung integrierter Qualitätsmanagementsysteme im Mittelstand e.V. wurde am 15.12.2005 als Initiative im Beratungs- und Qualitätsbereich von Professoren der Fakultäten für Betriebswirtschaft, Sozialwesen und Tourismus der Hochschule München gegründet.

Edelweiß & Berge ist eine international tätige Unternehmensberatungsgesellschaft, die sich in den Bereichen Generationenwechsel, Strategie und Zukunft engagiert. Beratungsschwer-punkte sind die Themen Unternehmensnachfolge, Krisen- und Konfliktsituationen sowie Nach-haltigkeit im Wirtschaften. Neben dem Hauptsitz in München ist Edelweiß & Berge mit Büros in Kitzbühel und Bozen vertreten.

Claus Nowak betreut als selbstständiger Unternehmensberater neben Unternehmensgründungen auch Projekte im Bereich Qualitätsmanagement, Organisation und IT.
Er ist als Lehrbeauftragter an der Hochschule München für die Fakultäten Betriebswirtschaft und Tourismus tätig und coacht eine von ihm initiierte Studentische Unternehmensberatung, die Munich Student Consultants (msc-hm.de).

 Kontakt:  Edelweiß & Berge, presse@edelweissundberge.de  und IQM e. V.  – www.qm-germany.de

 

Erfahrungen im Sporthotel Alpenland, Maria Alm am Hochkönig

Wenn Kunden ein Produkt gut finden, dann empfehlen sie es 2-3 Personen weiter. Wenn sich allerdings Kunden übervorteilt fühlen oder mit dem Produkt nicht zufrieden sind, dann wirken sie wie ein negativer Multiplikator und sprechen mit mindestens 7-10 Personen über ihre Erfahrungen. Die verschiedenen Hotel-Bewertungssysteme im Internet sprechen hier eine deutliche Sprache. Die meisten Beurteilungen kann man über ein Hotel dann finden, wenn negative Erfahrungen gemacht wurden.
Problematisch ist die Situation besonders im Dienstleistungsbereich, weil es sich um eine Dienstleistungskette handelt, bei der mehrere Faktoren vom Gast als Ganzheit gekauft werden.

Ist die Küche beispielsweise schlecht, dann wirkt sich das auf die Stimmung aus und weitere Dienstleistungsfaktoren werden negativ beurteilt. Besonders wichtig ist daher der Empfang. Er ist gerade bei mittelgroßen Hotels eine wichtige Kontaktstelle mit der Aufgabe, Probleme zu erkennen und zu lösen. Das gilt auch für ein optimiertes Beschwerdemanagement, das in vielen Hotels (eventuell auch wegen der „dauernd meckernden Gäste“) gern vernachlässigt wird.

Wie unterschiedlich die Meinungen der Touristen sind, kann man aus den folgenden Hinweisen aus dem Internet erkennen. Das Alpenland Sporthotel in Maria Alm soll als Beispiel dienen. Die Meinungen der vielen Kritiker sind überwiegend negativ. Hier fehlt ein Qualitätssystem, denn an den Sternen erkennt man bisher nicht die Qualität der Produkte und der Dienstleistung (Speisen, Zimmer, aber auch die Freundlichkeit des Personals etc.). Das soll sich aber mit einem neuen Sternesystem ab 2010 ändern.

Qualitätselemente und deren Bedeutung

(Malcom Baldridge National Quality Award)

 

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Aus: www.pdc-online.com/cms/front_content.php?idart=123

Meinung 1: Problem Alter

Keine 4 Sterne. Aus: http://www.holidaycheck.at/hotel-Hotelbewertungen_Sporthotel+Alpenland-ch_hb-hid_193558.html

Das Hotel benötigt dringend eine Generalüberholung und ist deshalb keine 4 Sterne wert – man fühlt sich wie in den 70ern. (Bei den Liften musste man Angst haben stecken zu bleiben…usw.) Auch den Namen Sporthotel hat sich dieses Hotel nicht verdient -nicht einmal eine Schischuheizung gab es! Also alles in allen würde ich sagen, dies ist nicht das passende Hotel für einen Winterurlaub!Positv hingegen ist die gute Küche zu erwähnen.

Meinung 2: Problem Zimmer
www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g227585-d283957-Reviews-Alpenland_Sporthotel-
Maria_Alm_Austrian_Alps.html

Wir waren über Weihnachten mit 2 Kindern im Alpenland. Der 1. Eindruck beim Einchecken war ok. Die Empfangshalle mit Bar ist modern und großzügig mit gemütlichen Sesseln und Sofas eingerichtet. Hier haben wir, nach dem wirklich sehr guten Abendessen, regelmäßig bei Live-Piano-Musik den Abend ausklingen lassen! Unser Zimmer war allerdings nicht das, was wir erwartet haben: von der Größe her… mehr.

Meinung 3: Problem Rauchen
www.tripadvisor.de/ShowUserReviews-g227585-d283957-r44818808-Alpenland_Sporthotel-
Maria Alm_Austrian_Alps.html#CHECK RATES_CONT

Als Nichtraucher drinnen frühstücken war definitiv nichts. Wir hatten an einem Abend ein schlechtes Wetter als wir aßen innen ein Restaurant, aber da die meisten Menschen scheinen Rauch in Österreich keine schöne Erfahrung.
Die Analyse des Pressebüros ist noch etwas deutlicher. Nur für junge, sportliche Raucher geeignet, die den Urlaub nutzen, um sich auch in der Hotelhalle und in den Bars lautstark zu unterhalten und Spiele zu spielen. Erholung nur begrenzt möglich.

Pressebüro Dr. Jamin

Zugriff zum Internet und zu den Beurteilungen am 9. 1. 2010

Qualitätsmanagement im Leisure Lodge Resort

Das internationale Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 zieht langsam, aber stetig, auch in den Hotelsektor ein. Das hat auch handfeste wirtschaftliche Gründe. So überprüfen bei Kreditanträgen Banken die Bonität der Hotels anhand eines Rankings, in dem auch das Management bepunktet wird. Darüber hinaus senkt das Qualitätsmanagementsystem Kosten, verringert die Reklamationsquote und wirkt sich motivierend auf die Belegschaft aus. Um den Bedürfnissen Umwelt sensibler Gäste zu entsprechen, lassen sich Hotels auch zunehmend ISO 14001 (internationales Umweltmanagementsystem) zertifizieren.
In Deutschland haben sich schon einige Hotels nach dem neuen Standard ISO 9001:2008 zertifizieren lassen. Diese Zahl ist jedoch verschwindend gering gegenüber der Anzahl der mittelständischen Unternehmen, die bemerkt haben, dass eine Zertifizierung nicht nur Arbeit macht, sondern auch Vorteile bei der Akzeptanz und bei der Kundenzufriedenheit bietet.
In asiatischen Ländern ist eine Zertifizierung nach diesem internationalen Standards allerdings wesentlich weiter verbreitet. Nun hat in Kenia das Hotel Leisure Lodge Resort (www.leisurelodgeresort.com) den Schritt zum Qualitätsmanagement wahr gemacht. Das geschah nicht etwa, weil man ein Zertifikat haben wollte, sondern weil der Manager John Mutua überzeugt davon ist, dass Kundenzufriedenheit auf der Basis eines Qualitätsmanagements eine gute Voraussetzung und ein Alleinstellungsmerkmal für den immer stärkeren Konkurrenzkampf im Tourismus ist.
Beim Qualitätsmanagement werden ja nicht nur die Produkte analysiert, sondern es geht dabei um eine optimale Organisation der Prozesse, also der Arbeitsabläufe, um die Kunden auch für die Zukunft zufriedenzustellen. Monatelanges Training war dafür nötig (obwohl nach Meinung der MitarbeiterInnen ja eigentlich alles bestens läuft). Volker Hasse ein international bekannter Fachmann aus Berlin und Tonio Knies habe in diesen Monaten die Schulung und die Analyse des Hotels vorbereitet. Das Ergebnis, ein Qualitätshandbuch, kann sich sehen lassen. So jedenfalls war die Meinung des Auditors Professor Dr. Klaus Jamin vom Zertifizierungsinstitut IQM (www.qm-germany.de), der für eine einwöchige Analyse des Qualitätsmanagementsystems eigens angereist war. In dieser Woche wurden sämtliche Abteilungen danach überprüft, ob sie mit dem Qualitätsmanagementsystem, so wie es im Handbuch beschrieben war, übereinstimmte. Über 70 Entscheidungsträger wurden in Interviews befragt, Besuche in allen Abteilungen zum Beispiel in der Küche, im Servicebereich aber auch im Sicherheitsbereich gehörten zum Qualitätscheck.

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Klaus Jamin und GM John Mutua

Allein von den Mitarbeiterinnen kamen zusätzlich über 140 Verbesserungsvorschläge, die in den nächsten Monaten in Angriff genommen werden.
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Gäste des Hotels bei der Zertifikatsübergabe
Aufgrund der guten Vorbereitung konnte das ISO-Zertifikat problemlos bei einer großen Veranstaltung übergeben werden.
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von links: Jamin, Hasse, Mutua und di Bernardo

Nun wird die Leisure Lodge ein regelmäßiges internes Audit durchführen und alle drei Jahre, sowie es die Normen vorschreiben, wieder von einem externen Auditor überprüft werden.